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Employer Branding in einem Satz:

Eine nachhaltige Lösung für den Fachkräftemangel der Zukunft

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Warum Employer Branding?

Beim Employer Branding geht es um die zentralen Werte und Eigenschaften eines Unternehmens und die Positionierung mit diesen Inhalten am Markt. Auf deutsch übersetzt bedeutet Employer Branding so viel wie „Markenbildung des Arbeitgebers“. Auf operativer Ebene beschreibt der Begriff alle Maßnahmen, die es zum Ziel haben das eigene Unternehmen attraktiv darzustellen. Folglich um potenzielle neue Bewerber anzusprechen und die bestehenden Mitarbeiter zu halten.

Ziele – Das umfasst Employer Branding

Das zentrale Ziel von Employer Branding ist die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt mit einer starken Arbeitgebermarke (Employer Brand). Hier geht es sowohl darum all diejenigen zu adressieren, die aktuell auf der Suche nach einem (neuen) Job sind. Als auch darum diejenigen zu erreichen, die aktuell zwar einen Job haben, aber grundsätzlich einen Wechsel nicht ausschließen würden.

Es soll nicht allein mit einer interessanten Stellenausschreibung oder spannenden Projekten überzeugt werden, sondern vor allem auch mit positiven Eigenschaften des Unternehmens.

Employer Branding Firma Weihe Mitarbeiter

Wie funktioniert Employer Branding?

Eine gute Employer-Branding-Strategie funktioniert durch die Strahlkraft einer positiven Markenwahrnehmung bei (potenziellen) Kunden und Bewerbern. Dafür wird eine individuelle Employer Value Proposition (EVP) entwickelt, die datenbasiert definiert. D.h., welche Zielgruppe, wo, wie und mit welcher Botschaft erreicht werden soll. Schließlich wird das Ganze dann im Personalbereich vom Personalmarketing durchgeführt. 

Die Logik ist einfach: Ein Unternehmen, was öffentlich positiv wahrgenommen wird und sich klar positioniert, ist attraktiver für Bewerber als andere, weniger bekannte oder angesehene Unternehmen. Unternehmen mit einer starken Unternehmensmarke bekommen so nicht nur grundsätzlich mehr Bewerbungen, sondern in der Regel auch qualitativ hochwertige. Denn folglich wollen die besten Talente am Markt zum besten Arbeitgeber am Markt.

6 von 10 Fachkräften geben an, auf die Unternehmenswerte zu achten, wenn sie überlegen, sich zu bewerben. Auch eine Übereinstimmung mit den eigenen Werten (Cultural Fit) ist den meisten Bewerbern sehr wichtig. Und die können durch die Arbeitgebermarke passgenau kommuniziert werden.

Zudem wird in diesem Bereich nochmal zwischen internem und externem Exployer Branding unterschieden.

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Schlichting Haustechnik Employer Branding

Internes und externes Employer Branding

Zielgruppe beim internen Employer Branding sind die eigenen Mitarbeiter. Ziel ist es, sich dort als Wunscharbeitgeber der eigenen Mitarbeiter zu positionieren. Das bedeutet, diese Position konstant zu halten, weiter auszubauen und Zufriedenheit sowie Effizienz zu steigern. Das ist besonders wichtig, denn Kunden gewinnen ist 5x teurer als Kunden binden und so ist es auch mit Ihren Mitarbeitern. Jedes Investment in die Bindung Ihrer bestehenden Crew ist günstiger, als das ständige Suchen nach neuen Fachkräften in einem so gut wie leer gefegten Markt.

Zielgruppe beim externen Employer Branding sind Außenstehende, also potenzielle Bewerber, die bisher noch keinen oder nur wenig Kontakt zu einem Unternehmen hatten. Ziel ist es, sich dort als Wunscharbeitgeber bei externen Fachkräften zu positionieren und ihnen so Anreize zu geben, den Arbeitgeber zu wechseln beziehungsweise sich zu bewerben. 

Jede Maßnahme im externen Employer Branding hat es zum Ziel, die Attraktivität des eigenen Unternehmens sichtbar zu machen und an die relevante Zielgruppe zu kommunizieren.

Grundlegend gilt die Strategie sich erst intern gut aufzustellen, um das dann nach außen zu kommunizieren. Das heißt, erst am internen Mitarbeitermarketing zu arbeiten und dann am externen.

Warum ist Employer Branding wichtig? - Die Relevanz

Im Zeitalter des Fachkräftemangels ist der Arbeitsmarkt in vielen Bereichen zu einem klaren Arbeitnehmermarkt geworden. Die besten Fachkräfte können sich aussuchen wohin sie gehen; Unternehmen müssen aktiv um Talente werben und sie von sich überzeugen. Der sogenannte “War of Talents”, das heißt der Konkurrenzkampf um die besten Talente im Markt, ist in vollem Gang. Unternehmen müssen heute mehr bieten, als nur Geld, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Employer Branding hilft Unternehmen, sich bestmöglich authentisch und attraktiv zu positionieren.

Die Perspektive

Employer Branding zielt auf langfristige Erfolge ab. Wer es schafft sich nachhaltig eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, der ist nicht nur für neue Talente attraktiv. Denn der schafft es auch, gute Talente im Betrieb zu halten und über Jahre zu binden.

Die Vorteile

  • Mehr Bewerber
  • Bessere Bewerber
  • Höhere Sichtbarkeit
  • Deutliches Alleinstellungsmerkmal
  • Längere Bindung
  • Mehr Zufriedenheit
 

Die Erfolgsfaktoren

  • Glaubwürdigkeit: Sind die eigene Werte klar? Werden diese Werte von allen Mitarbeitern gelebt? Zeigen sich die Werte im Handeln?
  • Konsistenz: Werden die Werte offen und transparent geteilt? Ist die Kommunikation (online und offline) regelmäßig und konsistent
  • Differenzierung: Ist die Abgrenzung zur Konkurrenz klar? Gibt es ein klares Alleinstellungsmerkmal bzw. etwas, das einzigartig macht? Ist diese Abgrenzung für Kunden und aktuelle wie potenzielle Mitarbeiter klar?
  • Zukunftsfähigkeit: Gibt es eine klare Vision für das Unternehmen und die Mitarbeiter? Ist das Unternehmen für zukünftige Fachkräfte attraktiv?

Kommen Sie raus aus der Vergleichbarkeit als Arbeitgeber. Sichern Sie sich einen exklusiven Wettbewerbsvorteil!

Häufige Fragen

Der Begriff Employer Branding beschreibt eine strategische Maßnahme. D.h., es wird ein langfristiger Fahrplan der Markenbildung angewandt, um Unternehmen als attraktive Arbeitgeber für Mitarbeiter und Bewerber darzustellen. Folglich wird sich das Unternehmen von anderen Wettbewerbern am Arbeitsmarkt positiv hervorheben.

Vor allem in Betrieben des Handwerk funktioniert Employer Branding sehr gut. Hier ist es wichtig, dass kleinere Unternehmen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich passende Mitarbeiter finden. Deshalb sollen sich potenzielle Bewerber bereits im Bewerbungsprozess mit dem Arbeitgeber identifizieren können.

Natürlich stammt der Begriff aus dem englischen. Kurz gesagt und ins Deutsche übersetzt, versteht man darunter die „Arbeitgebermarke“.

Da die Employer Branding Strategie intern und extern wirkt, sind u.a. folgende Ideen denkbar:

  • Social (Media) Recruiting
  • Vorstellung der Mitarbeiter
  • Veröffentlichen authentischer Videos
  • Organisieren Sie Mitarbeiterevents

Wie bei jeder Unternehmensstrategie gibt es auch beim Employer Branding Risiken. Zum Beispiel ist ein Arbeitgeber-Markenaufbau auf Langfristigkeit ausgelegt, sodass man zu Beginn Geduld bei der Erfolgsmessung beweisen muss. Das Vorhaben besteht aus vielen kleinen Schritten, die kurzfristig mit Social Recruiting umgesetzt werden können. Langfristig zahlt sich eine starke Arbeitgebermarke aber auf jeden Fall aus!